Männermannschaften mit Licht und Schatten am ersten Mai Wochenende

Share

TSV Dittersbach : KöWie 7:0 (4:0)

Die erste Männermannschaft konnte am Freitag den wohl entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen. Zu Gast war Schlusslicht Königshain/Wiederau. Von Beginn an war man den Gästen überlegen und zwang jenen das eigene Spiel auf. Die klare Überlegenheit konnte Dittersbach schnell in eine Führung wandeln. Lasch erzielte mit einem “Fernschuss” das 1:0. Es folgten weitere Möglichkeiten, welche aber erstmal vergeben wurden. Es dauerte bis zur 28. Minute, bis Zwinzscher die Zuschauer erlöste. Noch vor der Pause konnte Troisch mit einem Doppelschlag auf 4:0 erhöhen. Nach dem Seitenwechsel stellte man erstmal das Fußballspielen ein. Das änderte aber auch nichts daran, dass die Gäste zu keinen weiteren Möglichkeiten kamen. Es schien, als gäben sich beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden. Doch dann drehte die Offensivabteilung des TSV noch mal auf. Innerhalb von 4 Minuten schraubte man das Ergebnis auf 7:0. Zunächst war es Köstner, die anderen beiden Treffer gingen auf das Konto von Loos, wobei das 6:0 zu großen Teilen Vogt zugesprochen werden kann, welcher in aussichtsreicher Position einmal mehr Mannschaftsdienlich ablegte. Der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

TSV Dittersbach : Germania Mittweida II 1:2 (0:0)

Somit ging man gut gerüstet in die Partie am Sonntag gegen Germania Mittweida II. Ein Team , mit dem man stets auf Augenhöhe spielte. Verzichten mussten die Hausherren allerdings auf Torjäger Troisch, der sich gegen KöWie verletzte. Von Beginn an zeigte der TSV, in welche Richtung es gehen sollte. Leider konnte man die optische Überlegenheit nicht in klare Torchancen ummünzen. Germania kam nur sporadisch zu einigen Kontern. Die beste Möglichkeit für den Gastgeber hatte Loos, als er freistehend aus knapp 12 Metern am Gehäuse vorbei schob. Somit ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 0:0 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild. Dittersbach hatte komplett den Faden verloren und Mittweida sah seine Chance. Und es dauerte auch nur bis zur 48. Minute. Die Hintermannschaft brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Hesse machte in beeindruckender Manier das 0:1. Dittersbach zeigte sich geschockt, die Pässe landeten meist beim Gegner, welche auf eine schnelle Entscheidung drängten. Diese schien in der 62. Minute zu fallen, als erneut Hesse Germania mit 2:0 in Front brachte. Nach diesem Treffer zeigten die Hausherren dann endlich eine Reaktion. Man versuchte wieder mehr zu spielen, nicht alles gelang, aber der Wille war zu erkennen. In der 73. Minute gab es dann einen Freistoss aus gut 25 Metern. Köstner trat an und verwandelte diesen direkt. Der Keeper der Gäste sah bei diesem Gegentreffer wahrlich nicht gut aus. Und war es ein offenes Spiel, Dittersbach rannte an, für Mittweida ergaben sich automatisch Räume zum Kontern. Einen dieser Konter musste der eben noch gefeierte Köstner unfair unterbinden, was die Rote Karte wegen Notbremse zur Folge hatte. Entscheidung durchaus Vertretbar. Der TSV hatte noch einige Chancen zum Ausgleich, unter anderem traf man nur das Aluminium, Neumann scheiterte am Keeper und Loos drückte in der Nachspielzeit einen Kopfball am Tor vorbei. Somit verlor man diese Partie mit 1:2 . Man verpasste es, in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse zu sorgen. Am Ende darf sich keiner über diese Niederlage beschweren, die besseren Chancen hatte man.

TSV Dittersbach II : SG Frankenau 2:2 (1:1)

Die zweite Vertretung kam über ein 2:2 gegen Schlusslicht Frankenau nicht hinaus. Dabei begann das Spiel sehr viel versprechend. Nach einem schönen Pass von Kucevic konnte sich Hedrich gegen den Gästekeeper durchsetzen. Leider verlor man dann völlig den Faden. Man machte die Gäste stark. Chancen erarbeitete man sich kaum noch und Frankenau kam immer besser ins Spiel. Folgerichtig konnten jene dann auch den Ausgleich erzielen. Nach der Pause ging das Spiel genauso weiter, wie es vor der Pause aufhörte. Die Gäste bestimmten das Spiel und der TSV zeigte nichts von den gewohnten Stärken. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Schlusslicht in Führung gehen konnte. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte konterten die Gäste die Hintermannschaft von Dittersbach klassisch aus. Somit stand man nun mit dem Rücken zur Wand. Allerdings merkte man nun, dass die Mannschaft wieder konnte und wollte. Es ergaben sich wieder Chancen, welche aber meist vergeben wurden. So musste in der 70. Minute ein Elfmeter herhalten, um den 2:2 Ausgleich und somit auch das Endergebnis zu erzielen. Eberwein verwandelte in sicherer Manier. Letztendlich war man über das Ergebnis enttäuscht, da diese 3 Punkte eingeplant waren. Nach dem Spielverlauf musste man allerdings froh sein, überhaupt noch diesen einen Punkt geholt zu haben.

Jugendteams gehen baden

Unsere E-Jugend hatte mit dem Zweitplatzierten Lunzenau eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Die Gäste zeigten von Beginn an wer Herr im Haus war. Schon zeitig im Spiel gab es einen Neunmeter für Lunzenau, der allerdings vergeben wurde. Davon beflügelt zeigte der TSV einige schöne Kombinationen. Nach einem schönen Doppelpass stand Zwinzscher alleine vorm Tor und lies den Keeper der Gäste ganz schlecht aussehen. Somit führte man recht überraschend. Und man steckte nicht auf, wollte schnell das zweite Tor, doch nach 2 weiteren vergebenen Chancen musste man der körperlichen Unterlegenheit Tribut zollen. Bis zur Pause konnte Lunzenau zu seinen Gunsten drehen und sich einen deutlichen 4:1 Vorsprung heraus arbeiten. In der zweiten Halbzeit beschränkte sich der TSV auf Konter, die einzigen Treffer erzielten aber weiterhin nur die Gäste. Am Ende musste man sich mit 1:6 geschlagen geben, aber die Tatsache, dass immer mehr spielerische Elemente zu sehen sind, sollte allen Motivation genug sein. Unser C-Jugend kam mit 0:11 gegen Königshain/ Wiederau unter die Räder. Nach dem überraschenden Erfolg gegen Bernsdorf war dies erneut ein Dämpfer. Nachdem man schnell mit 0:2 zurück lag, zeigten die Kicker des TSV Moral und versuchten den Anschluss zu erzielen. In dieser Phase war man den Gästen überlegen,, aber der letzte Pass kam meist nicht an. Am Ende setzte sich die spielerische Qualität der Gäste durch.